KI-gestütztes Hotspotting reduziert Überdosis-Todesfälle in New York signifikant

Bearbeitet von: Olha 12 Yo

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Ein durch künstliche Intelligenz (KI) unterstütztes Programm zur Identifizierung von Hochrisikogebieten, bekannt als „Hotspotting“, hat in New York City bemerkenswerte Erfolge bei der Senkung tödlicher Überdosierungen in besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen erzielt. Das ursprüngliche Pilotprojekt, das im März 2022 auf Staten Island startete, verzeichnete bis April 2024 eine Reduktion der tödlichen Überdosierungen um 77 Prozent im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Diese datengesteuerte Intervention basiert auf prädiktiven Analysen, die ursprünglich in Zusammenarbeit mit der MIT Sloan School of Management entwickelt wurden, und etabliert sich als wirksames Instrument im Kampf gegen die Opioidkrise.

Die quantifizierbaren Erfolge des Staten Island Performing Provider System (SIPPS) Hotspotting-Programms reichen über die reine Mortalitätsreduktion hinaus. Im zweiten Programmjahr, das von April 2023 bis April 2024 lief, sank die Zahl der nicht-tödlichen Überdosierungen bei der engagierten Gruppe um 36 Prozent. Ebenso verzeichnete die Gruppe eine Abnahme der Notaufnahmebesuche im Zusammenhang mit Substanzgebrauchsstörungen um 63 Prozent, was die Effektivität der proaktiven Einbindung und der koordinierten Versorgung unterstreicht. Die anfängliche Finanzierung des Staten Island-Modells umfasste eine Investition von 3 Millionen US-Dollar durch den Secure Future Fund und 1 Million US-Dollar durch Northwell Health.

Aufgrund dieser positiven Resultate forciert NYC Health + Hospitals die Ausweitung dieses Ansatzes. Im April 2025 wurde die Einführung eines neuen Hotspotting-Pilotprojekts am Lincoln Hospital in der South Bronx angekündigt, um die Erfolge auf Gebiete mit den höchsten Überdosis-Sterblichkeitsraten der Stadt auszudehnen. Die Bronx weist weiterhin hohe Verlustraten durch Substanzen wie Opioide auf, insbesondere in Stadtteilen wie Hunts Point und Mott Haven. Das Programm am Lincoln Hospital, das in Partnerschaft mit SIPPS und mit Unterstützung von Robin Hood ins Leben gerufen wird, zielt darauf ab, etwa 150 Patienten zu versorgen.

Die erweiterte Betreuungsstrategie am Lincoln Hospital sieht vor, dass Patienten, die wegen Opioidkonsum oder einer nicht-tödlichen Überdosis in der Notaufnahme behandelt wurden, einem spezialisierten Team zugewiesen werden. Dieses Team, bestehend aus Community Health Workers und Peer Counselors, wird die Patienten bis zu einem Jahr nach der Entlassung bi-wöchentlich kontaktieren. Ziel ist die Sicherstellung der Anbindung an Suchtbehandlungsdienste, medizinische Versorgung, Sozialleistungen und Wohnraum. Dr. Daniel Schatz, medizinischer Direktor für Substanzgebrauchsstörungen bei NYC Health + Hospitals, betonte, dass dieses Programm die Kontinuität der Versorgung beim Übergang vom Krankenhaus in die Gemeinde gewährleistet. NYC Health + Hospitals, als größter Anbieter von Verhaltensgesundheitsdiensten in New York City, sieht in diesem Modell einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Unterstützung für Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen, insbesondere da das Lincoln Recovery Center diesen Sommer in das Hauptkrankenhaus zurückkehrt.

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Quellen

  • Gothamist

  • Revolutionary NYC program for addicts has fatal overdoses plummeting

  • NYC Health + Hospitals Announces New Hotspotting Program to Enhance Addiction Services in the South Bronx

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