Monumentalkrippe in Gijón rekonstruiert zerstörtes Balneario de Las Carolinas

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Die Asociación Belenista de Gijón bereitet für die Weihnachtszeit 2025/2026 eine monumentale Krippeninstallation vor, die ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte Gijóns thematisiert. Im Zentrum dieser Darbietung steht die detailgetreue Nachbildung des ehemals emblematischen Balneario de Las Carolinas, einer Badeanstalt am Muro de San Lorenzo, die im Jahr 1936 durch ein verheerendes Feuer vollständig zerstört wurde. Diese künstlerische Rekonstruktion dient der kulturellen Erinnerung an eine verlorene Architekturikone der Stadt. Die Eröffnung der Szene ist für den 5. Dezember 2025 angesetzt; die Ausstellung wird bis zum 7. Januar 2026 im Centro Cultural Antiguo Instituto (CCAI) zugänglich sein.

Die Dimension des Projekts unterstreicht den Ehrgeiz der Erbauer: Die Krippenlandschaft erstreckt sich über eine Fläche von fünfeinhalb Metern in der Breite und sieben Metern in der Länge. Zu den Mitwirkenden an dieser Kreation gehören die Präsidentin des Kollektivs, Elvira Suárez, sowie Kunsthandwerker wie die Brüder Cerrada, Ángeles Cámara, José Luis Mayo Nebrija und Javier Guilloto. Präsidentin Suárez äußerte die Zuversicht, dass die Gestaltung und die neue Beleuchtung die Besucherzahlen steigern werden. Die logistische Komplexität des Unterfangens wird durch die Notwendigkeit von drei Transportfahrten für das sogenannte „Celaje“ verdeutlicht.

Das Balneario de Las Carolinas, erbaut 1887, zählte zwischen 1874 und 1936 zu den vier Badeanstalten an der Playa de San Lorenzo und galt als eines der besten Seebäder Spaniens. Es war ein Symbol des bürgerlichen Gijón und ein früher touristischer Anziehungspunkt, dessen Zerstörung im Jahr 1936 eine Ära beendete. Die Initiative der Asociación Belenista, die auch einen Krippenwettbewerb organisiert und Werkstätten öffnet, hält die Tradition des Belenismo durch historisch fundierte Darstellungen lebendig.

Parallel zur Hauptausstellung koordiniert die Vereinigung weitere kulturelle Aktivitäten. Am 12. Dezember wird Felix Baragaño, der Präsident der Handelskammer von Gijón, das traditionelle Eröffnungsgedicht, das „Pregón“, halten. Ab dem 13. Dezember startet zudem die „VI Ruta de Belenes Villa de Jovellanos“, welche die Beteiligung verschiedener Krippenlandschaften in der Stadt koordiniert. Eine separat thematisierte, maritim inspirierte Krippe wird ab dem 10. Dezember in der Kapelle von San Esteban del Mar gezeigt. Diese thematische Diversifizierung signalisiert eine strategische Ausweitung der kulturellen Reichweite der Vereinigung, die Tradition und Gegenwart in Gijón verbindet.

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Quellen

  • La Nueva España Digital - LNE.es

  • Blog Telecable

  • Onda Cero Radio

  • miGijón

  • AsturiasInfo

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