Buenache de Alarcón: Architektonisches Erbe und historische Entwicklung in La Mancha

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Buenache de Alarcón: Architektonisches Erbe und historische Entwicklung in La Mancha

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Die Ortschaft Buenache de Alarcón, eingebettet in die weiten Ebenen Kastiliens-La Mancha, weist eine Historie auf, die sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt. Diese frühe Verankerung ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Alarcón verbunden, insbesondere durch die Stiftung eines Majorats durch Pedro de Alarcón im Jahr 1466, was die Grundlage für die Entwicklung der kommunalen Strukturen und des architektonischen Bestandes bildete.

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Die Gemeinde, die laut INE-Daten von 2024 aktuell 440 Einwohner zählt und von Bürgermeisterin Raquel Hortelano Ojeda (PP) verwaltet wird, liegt auf einer Höhe von etwa 817 Metern über dem Meeresspiegel und gehört zur Comarca La Manchuela Conquense. Das zivile Zentrum wird von der Plaza Mayor dominiert, deren architektonischer Schwerpunkt das Rathausgebäude aus dem 18. Jahrhundert ist, das die Jahreszahl 1802 an seiner Fassade trägt. Die Struktur der Stadt wird durch die Calle de San Sebastián ergänzt, an der sich die Eremitage des Heiligen Isidro befindet, die 1987 umbenannt wurde, um den Schutzpatron der Bauern zu ehren.

Als bedeutendstes religiöses Bauwerk gilt die Kirche San Pedro Apóstol, die 2011 von der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha zum Bien de Interés Cultural erklärt wurde. Obwohl der Ursprung des Gotteshauses im 16. Jahrhundert liegt und spätromanische Merkmale wie eine halbrunde Apsis mit einem zugemauerten mittelalterlichen Schießschartenfenster aufweist, zeugt das heutige Erscheinungsbild von jahrhundertelangen Erweiterungen. Ursprünglich einschiffig, erfuhr die Kirche im 15. Jahrhundert eine Erweiterung auf drei Schiffe; im 17. und 18. Jahrhundert wurden weitere Kapellen hinzugefügt, was zu einem komplexen äußeren Volumenmix führte.

Das Innere der Kirche präsentiert sich mit drei Schiffen, die durch ungleiche Bögen getrennt sind und von polychromen Mudéjar-Kassettendecken überspannt werden. Die zentrale Decke weist eine ähnliche Struktur wie die Seitenschiffe auf, jedoch mit einem Doppelzugbalken, der auf verzierten Konsolen ruht. Der Hauptaltar wird von einem barocken Retabel mit Salomonischen Säulen dominiert, das die Krümmung der Apsis verdeckt. Wichtige Ergänzungen sind die Kapelle des Santísimo Cristo de la Viga an der Nordfassade mit einer zentralen Kuppel und die Kapelle der Unbefleckten Empfängnis an der Südseite, deren zentrale Kuppel zwischen 1675 und 1686 auf Anweisung von Diego de Reillo, dem Erzpriester von Belmonte, errichtet wurde.

Infrastrukturelle Veränderungen beeinflussten das Ortsbild ebenfalls nachhaltig, da die ursprünglichen Standorte zweier Eremitagen durch die Überflutung durch den Alarcón-Stausee verloren gingen. Die Hermitage San Antón wurde 1948 mit Entschädigungsgeldern neu errichtet, ebenso wie die Eremitage der Virgen de la Estrella, deren jährliche Festlichkeiten im September stattfinden. Die Kirche San Pedro Apóstol stand 2014 auf der Liste des World Monuments Watch, da mangelnde Ressourcen die Instandhaltung erschwerten und Risse in Bögen und Mauern auf strukturelle Probleme hinwiesen, was die Notwendigkeit einer koordinierten Erhaltung unterstrich.

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Quellen

  • Ayuntamiento de Buenache de Alarcón

  • Ayuntamiento de Buenache de Alarcón

  • Wikipedia, la enciclopedia libre

  • Enciende Cuenca Noticias

  • Ayuntamiento de Buenache de Alarcón

  • А нука

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