Taifun Kalmaegi hinterlässt schwere Schäden auf den Philippinen und in Vietnam

Autor: Olha 12 Yo

Taifun Kalmaegi hinterlässt schwere Schäden auf den Philippinen und in Vietnam-1

Medienbeschreibung zur Bearbeitung des Berichts

Der Tropensturm Kalmaegi zeigte eine signifikante und rasche Intensivierung, während er seine direkte Zugbahn auf den philippinischen Archipel beibehielt. Diese Entwicklung veranlasste die zuständigen meteorologischen Behörden, die Alarmstufen umgehend zu erhöhen. Nach den Aufzeichnungen vom frühen Sonntagmorgen, dem 2. November 2025, befand sich das Wettersystem in einer Entfernung von ungefähr 1.320 Kilometern östlich der Region Eastern Visayas. Die Zuggeschwindigkeit des Sturms betrug 20 Kilometer pro Stunde, wobei die Richtung west-nordwestlich verlief. Diese Bewegung signalisierte den unmittelbar bevorstehenden Eintritt in die Philippine Area of Responsibility (PAR) noch im Laufe desselben Vormittags. Mit dem Erreichen dieses Zuständigkeitsbereichs würde die Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration (PAGASA) dem Sturm gemäß den internen Protokollen die lokale Kennzeichnung Tino zuweisen.

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Die Vergabe lokaler Bezeichnungen durch die PAGASA erfolgt standardmäßig, sobald ein Wettersystem in die PAR eintritt. Die Abgrenzung dieses Zuständigkeitsgebiets ist durch spezifische geografische Koordinaten festgelegt, die unter anderem 25°N 135°E und 5°N 115°E umfassen. Die meteorologischen Vorhersagen deuteten an, dass Kalmaegi, der nun als Tino geführt wurde, die volle Stärke eines Taifuns erreichen würde, bevor er voraussichtlich zwischen dem 3. und 4. November 2025 die zentralen Regionen der Philippinen erreichen und dort auf Land treffen sollte. Das System verstärkte sich wie prognostiziert und erreichte den Taifun-Status bereits am 3. November 2025.

Die Intensität des Taifuns Tino nahm in den folgenden Tagen weiter zu. Bis zum 6. November wurden maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 183 Kilometern pro Stunde (entsprechend 114 Meilen pro Stunde) registriert. Die gemessenen Spitzenböen erreichten Werte von nahezu 205 Kilometern pro Stunde (130 Meilen pro Stunde). Die chronologische Einordnung dieses Ereignisses ist relevant, da Tino die 20. Wetterstörung der Saison 2025 darstellte, welche die Kriterien eines Tropensturms oder einer höheren Kategorie erfüllte und den Archipel der Philippinen betraf.

Der Durchzug des Sturms durch die zentralen Philippinen resultierte in erheblichen Zerstörungen. Der erste dokumentierte Landgang fand am 4. November um 00:00 Uhr Ortszeit statt. Er traf die südliche Leyte-Insel in der Nähe der Gemeinde Silago. Zu diesem Zeitpunkt wurden anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 130 Kilometern pro Stunde (81 Meilen pro Stunde) verzeichnet. Im weiteren Verlauf desselben Vormittags folgten zusätzliche Landgänge auf den Inseln Cebu und Negros. Diese Ereignisse waren charakterisiert durch sintflutartige Niederschläge und extrem starke Winde, die weitreichende Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft verursachten.

Die vorläufigen Schadensbewertungen wurden am 7. November veröffentlicht und lieferten detaillierte Zahlen zu den ökonomischen und humanitären Auswirkungen. Die Verluste im Infrastrukturbereich beliefen sich auf insgesamt etwa 292 Tausend US-Dollar, was 17,25 Millionen philippinischen Pesos (PHP) entspricht. Die Schäden in der Landwirtschaft wurden auf 184 Tausend US-Dollar (10,9 Millionen PHP) beziffert. Hierbei waren über 460 Hektar Anbaufläche direkt betroffen. Der National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) dokumentierte zudem die umfassende Vertreibung der Bevölkerung: Mehr als 577.928 Einzelpersonen mussten ihre Wohnorte verlassen. Darüber hinaus wurden 12.600 Wohnhäuser beschädigt; 487 dieser Gebäude galten als vollständig zerstört.

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