Coppola beendet Historienprojekt mit Dunst, zeigt Interesse an Britney-Spears-Biopic

Bearbeitet von: Maxx Threee

Die Filmemacherin Sofia Coppola hat eine geplante historische Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Kirsten Dunst beendet, da das Projekt in der aktuellen gesellschaftlichen Stimmung als „zu traurig“ eingestuft wurde. Die Absage markiert das Ende der vierten geplanten Spielfilm-Kollaboration des Duos, dessen frühere gemeinsame Werke unter anderem den Film „Marie Antoinette“ umfassen. Coppola erklärte gegenüber dem Magazin Elle, sie wolle in diesen Zeiten „Hoffnung und Schönheit“ vermitteln, betonte jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit, Oberflächlichkeit zu vermeiden, da die Zeit nach tiefgründigeren Inhalten verlange.

Das eingestellte Historienwerk sollte ursprünglich im Jahr 2026 gedreht werden und sah die Darstellung einer realen, nicht berühmten Persönlichkeit durch Dunst vor. Die Absage des Dramas hat Dunsts Terminkalender für andere Projekte geöffnet, was zu ihrer kürzlich bestätigten Besetzung in der Fortsetzung „Minecraft 2“ führte. Dunst hatte sich zuvor im August 2025 in einem Interview mit Town & Country offen für eine Rolle in der Fortsetzung der Videospieladaption gezeigt, teils aus familiärem Interesse, teils um eine finanzielle Absicherung zu schaffen.

In „Minecraft 2“ wird Dunst die Figur Alex übernehmen, eine der zentralen Spielfiguren neben Steve, der im ersten Teil von Jack Black dargestellt wurde. Die Fortsetzung, bei der Jared Hess Regie führt, soll am 23. Juli 2027 in die Kinos kommen und bringt auch Jason Momoa, Danielle Brooks, Matt Berry und Jennifer Coolidge zurück.

Parallel zu diesen Entwicklungen bestätigte Sofia Coppola ihr starkes Interesse an der Regie eines Biopics über die Pop-Ikone Britney Spears. Coppola gab an, von Spears' Lebensweg fasziniert zu sein, insbesondere von der Phase um das Jahr 2007, als Spears mit rasiertem Kopf einen Paparazzo angriff. Diese Szene empfand Coppola als „punkig“ und sieht Spears seither als ein Symbol für Frauenrechte. Obwohl Universal Pictures bereits eine separate Verfilmung von Spears' Memoiren „The Woman In Me“ entwickelt, signalisierte Coppola ihre Bereitschaft, die Regie zu übernehmen, falls dieses Konkurrenzprojekt ins Stocken geraten sollte.

Coppolas jüngster abgeschlossener Spielfilm war das biografische Drama „Priscilla“ aus dem Jahr 2023, basierend auf den Memoiren „Elvis and Me“ von Priscilla Presley, in dem Cailee Spaeny die Titelrolle spielte. Die Regisseurin, bekannt für die Beleuchtung weiblicher Perspektiven, scheint nun ein Projekt zu suchen, das Tiefe mit einer anderen thematischen Ausrichtung verbindet, was den Wechsel vom melancholischen Historienprojekt hin zu einem potenziellen Spears-Film erklären könnte.

3 Ansichten

Quellen

  • Viply

  • TheWrap

  • ELLE

  • World of Reel

  • Vulture

  • Social Life Magazine

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