Russlands Luftangriffe eskalieren: Ukraine meldet schwere Schäden und fordert mehr Waffen
Bearbeitet von: Olha 12 Yo
Am 28. September 2025 wurde die Ukraine erneut Ziel massiver russischer Luftangriffe, die über zwölf Stunden andauerten und die Hauptstadt Kiew sowie die Regionen Saporischschja, Odessa, Sumy, Tscherkassy und Mykolajiw trafen. Mindestens acht Menschen, darunter ein 12-jähriges Mädchen, kamen ums Leben, und Dutzende weitere wurden verletzt. Die Infrastruktur des Landes erlitt erhebliche Schäden, was die Sorge um die zivile Sicherheit und eine weitere Eskalation des Konflikts verstärkte. Das russische Verteidigungsministerium gab die Zerstörung von 84 ukrainischen Kampfflugzeugen bekannt, was auf eine signifikante Intensivierung der Luftkomponente des Konflikts hindeutet.
Inmitten dieser verschärften Lage erwägt die US-Regierung die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine. US-Präsident Joe Biden erklärte am 28. September 2025, dass die USA Anfragen der Ukraine prüfen und die endgültige Entscheidung treffen würden. könnten die ukrainischen Verteidigungsfähigkeiten erheblich verbessern. Russland hat solche Waffenlieferungen stets als Eskalation betrachtet.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, äußerte am 28. September 2025, dass es keine Anzeichen für eine Deeskalationsbereitschaft oder ernsthafte Verhandlungen seitens Kiews gebe. Parallel dazu hat Polen seine Bodentruppen in Alarmbereitschaft versetzt als Reaktion auf russische Angriffe in der Ukraine. Polen schickte auch Kampfflugzeuge in die Luft und schloss seinen Luftraum über südöstlichen Städten nahe der ukrainischen Grenze. In den letzten Wochen waren europäische Länder an Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland mit Raketenangriffen beteiligt, obwohl Russland die Verantwortung für Provokationen oder Pläne zum Angriff auf NATO-Mitgliedsländer bestritten hat. Diese Entwicklung schürt die Besorgnis über eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland.
Zusätzlich zu diesen Entwicklungen hat die Ukraine am 27. September 2025 die Lieferung von Patriot-Luftabwehrsystemen aus den USA bestätigt, was eine bedeutende Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung darstellt. Berichten zufolge ist auch ein von Israel geliefertes Patriot-System seit einem Monat in der Ukraine einsatzbereit. Besorgniserregend ist die Situation um das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte Europas, das sich unter russischer Kontrolle befindet. Seit acht Tagen ist das Kraftwerk vom Stromnetz getrennt, was Befürchtungen hinsichtlich eines nuklearen Zwischenfalls auslöst. Sowohl Kiew als auch Moskau meldeten am 27. September 2025 die Trennung vom Stromnetz, wobei der ukrainische Außenminister Andriy Sybiha vor den ernsten Risiken warnte. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine setzt sich mit zunehmenden Luft- und Raketenangriffen fort und intensiviert die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um eine friedliche Lösung.
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Quellen
اندبندنت عربية
الجزيرة نت
الجزيرة نت
إيلاف
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